Afrika 2026

Schön, dass du unsere aktuelle Tour begleitest. Hier findest du ein paar Informationen zu der Reise. 

Schau dich gerne um, wenn du Fragen hast schreib uns gerne. 

Die Route

Wir wurden oft nach der Route gefragt. Im Bild siehst du unsere geplante Tour für Afrika. Start ist in Deutschland und das Ziel ist das Kap der guten Hoffnung in Südafrika. 
Wir haben gelernt, dass beim Reisen immer unvorhergesehene Dinge passieren. Deswegen kann es sein, dass sich die Tour etwas ändert. 

Siebte Woche von Deutschland nach Südafrika

Sonntagabend erreichen Nico und Luna uns, wir verbingen gemeinsam einen tollen Abend zusammen, kochen und spielen Uno. Luna hat gewonnen, das freut Sie sehr, doch ihren Pokal möchte Sie nicht mitnehmen. Wir bekommen noch unsere Malerone und am nächsten Tag fahren wir alle weiter. Wir fahren mit Chris, da wir das selbe Ziel haben. Zunächst noch in einem Auchan einkaufen und dann Richtung Bandia Park. Dort gibt es nämlich die Möglichkeit eine Safari zu machen. Auf dem Weg dorthin hat Nico einen kleinen Zusammenstoß mit einer Eselkutsche - ja einer Eselkutsche. Die Kinder konnten den Esel nicht zum stehenbleiben bringen und sind kurzerhand in Nicos Moped gefahren. Kurzer Check - die Tasche ist kaputt, ansonsten ist alles ganz geblieben und auch den Kids ist nichts passiert. Wir finden einen Overlandersport in La Somone (The Sleeping Camel) und treffen dort auch wieder auf Fernando. Am nächsten Tag geht es gemeinsam in Chris Auto zum Bandia Park. Zebras, Giraffen und weitere Tiere können wir das erste Mal sehen. Der Preis ist fair und wir genießen einfach. Mit den Besitzern von The Sleeping Camel (Phil und Mat) kommen wir ins Gespräch und erzählen von unserem Eselunfall. Diese kennen einen guten Näher und geben uns den Kontakt. Am darauffolgenden Tag gehts mit den Taschen (auch die von Steffi, nach dem Sturz in Marokko), zu dem Näher. Der fixt alles zügig, in der Zeit können wir noch unser Guinea Visa ausdrucken und danach die Taschen abholen. Wir schlendern am Strand entlang zurück zum Camp - die Touri Spots zeigen das Land nicht. Es sieht am Strand ganz anders aus. Im Camp angekommen, setzen wir uns nochmal ans Visa für die Elfenbeinküste. Das kann man neuerdings Online Beantragen, am Abend habe ich für mich, Nico und Fernando die Visa beantragt. Jetzt heißt es Daumen drücken! Am Abend spielen wir eine letzte Runde Uno mit Chris, den am nächsten Morgen geht's für uns 3 weiter Richtung Guinea. Wir kämpfen uns durch den Senegalesischen Verkehr und finden am Abend einen tollen und ruhigen Wildcamping Spot. Ein weiterer Fahrtag steht bevor, dann geht es Richtung Guinea Grenze. Wir erreichen diese am 28.02.2026, zuvor haben wir noch eine Unterkunft reserviert, da dies oft an der Guinea Grenze verlangt wird. Die Aus- und Einreise war gut. Leider hat Fernando auf der Guinea Seite ein Bild von uns und dem Polizisten gemacht. Das flog natürlich auf und kamen zunächst nicht aus der Situation raus. Nach ca. einer Stunde hat der Polizist die Bilder von seinem Handy gelöscht und wir durften fahren - nichts gemacht und doch mit dringehangen. So ist das. Tatsächlich haben Sie auch das Hotel kontaktiert, ob eine Reservierung vorliegt. Wir sind an dem Tag noch 270 km gefahren - nach den Strapazen - am Abend gab es nur noch Essen und schlafen. Das schöne an den Strecken war - Sie sind wieder Kurvenreich! So schön zu fahren. 

Wir sind in Guinea! :D 

Sechste Woche von Deutschland nach Südafrika

Ein letzter Tag in Dakar, Steffi geht es deutlich besser. Sie kann wieder alles Essen und wurde gesprächiger mit den Menschen. Am Abend kam das Kind vom Besitzer und hat mit uns auf dem Laptop mit Paint gemalt. Das war schön, später hat er gesagt wir sollen zum schaukeln mitkommen, dass hat Steffi sich nicht 2x sagen lassen. 
Am nächsten Tag ging es raus aus Dakar. Wir sind Richtung Lac Rose gefahren, da haben wir Chris wieder getroffen und Fernando kennen gelernt. Auf dem Campingplatz ist Steffi aufgefallen, dass Sie ein dickes Knie hat. Nach einiger Recherchen haben wir herausgefunden, dass sich Wasser im Knie gebildet hat und es geruht werden soll. Also bleiben wir ein paar Tage. Wir bleiben sogar über eine Woche :D Chris und Fernando aber ebenso, das ist ein Spaß und wir kommen an. Nach vielen stressigen Tagen, einfach mal entspannen, im Pool liegen und Uno spielen. Wir warten noch auf Luna und Nico, die haben Malerone Tabletten für uns dabei.
Nico kümmert sich in der Woche sehr um Steffi, kauft ein und schaut dass Sie das Bein nicht zu sehr belastet. 

Insgesamt sind wir 65 Kilometer in der Woche gefahren.

Hier haben wir noch unsere Kosten der 6. Woche für euch:  
129€ Essen gehen
95€ Zelten
28€ Tanken
84€ Einkaufen
7€ Medikamente 
3€ Maut

                                                                                                        21.02.2026

Fünfte Woche von Deutschland nach Südafrika

Wir lassen Nouakchott hinter uns, mit vielen schönen Begegnungen und Erfahrungen. Wir haben aber auch gemerkt, es ist und es wird jetzt einfach anders. Wir sind in Afrika angekommen. Es geht Richtung Diama, das ist der Grenzort, wo wir in den Senegal kommen. Es gäbe auch noch Rosso - doch davon rät jeder ab. Diama war aber auch nicht ohne, ohne Christian (den wir auf der Tour kennen gelernt haben) hätten wir nie die Teerstraße gefunden und wären 50 km furchtbares Offroad gefahren. Das konnten wir so vermeiden. Dann ab in den Senegal. Zu der Grenze gibt es unter "Visa und Einreise" (Seite folgt), mehr. Wir fangen an Malerone zu nehmen und uns mit Mückenspray einzusprühen. Jetzt wird es einfach ernst. 
Für Senegal ist das Zolldokument "Carnet de Passage" verpflichtend, welches an der Grenze aber nicht abgestempelt wird. Wir hatten nur 48h um dann das Carnet in Dakar abstempeln zu lassen. Also eine Nacht in der Zebrabar und dann weiter. Die Eindrücke der letzten Wochen nehmen uns sehr mit, wir hinterfragen uns viel, wir sind viel an unsere Grenzen gekommen. Was wir jetzt brauchen ist ruhe und Zeit. Die nehmen wir uns komplett, wir müssen verarbeiten. Afrika ist anders und das sehen und merken wir. In Dakar nehmen wir uns eine Unterkunft. Lassen das Carnet abstempeln, die Motorräder bekommen neues Öl und neue Reifen und wir entspannen. Leider hat Steffi einen Tag was falsches gegessen und naja, sagen wir mal so, nicht so viel Spaß gehabt in den letzten Tagen. Aber gut, daraus lernen wir. Wir verleiben im Senegal, mal sehen wie lange :D 

Insgesamt sind wir 601 Kilometer in der Woche gefahren.

Hier haben wir noch unsere Kosten der 5. Woche für euch:  
862€ Motorrad Teile, Reifen, Ölwechsel
162€ Unterkünfte
76€ Essen gehen
40€ Braune Versicherungskarte für Senegal
20€ Zelten
20€ Passavant 
20€ Ausreise Mauretanien
18€ Tanken
14€ Maut
10€ Gebühr Geldabheben
9€ Einkaufen

                                                                                                      14.02.2026

Vierte Woche von Deutschland nach Südafrika

Nach dem Unfall haben wir etwas ruhiger gemacht, versucht weniger Kilometer als sonst zu fahren. Hat nur kurz gehalten, es war leider sehr windig. Wir haben ein anderes Pärchen, das auch nach Südafrika fährt, getroffen und einen Tag mit denen entspannt. Die letzte Woche hat ganz schön viel Energie gezogen, welche wir so wieder etwas aufgeladen haben. 
Am nächsten Tag haben wir uns Richtung Mauretanische Grenze gemacht, ca. 80 Kilometer vor der Grenze, haben wir eine Unterkunft genommen. 
Am darauffolgenden Tag gings dann zur Grenze. Hier nur kurz, auf der Seite "Visa und Einreise" (folgt noch) gibt es mehr Details. Die marokkanische Seite war wirklich super, sehr nette Polizisten, sehr nette Beamte. Wir durften mit den Motorrädern bis ganz nach vorne fahren und konnten so die Schlange skippen. Schon ein Vorteil, nach ca. 40 Minuten waren wir fertig. Dann gings Offroad nach Mauretanien. Die Strecke zwischen den Ländern wird nicht gepflegt - so sieht sie auch aus :D In Mauretanien wurde uns ein Platz mit den Motorrädern zugewiesen. Ein Herr wollte unsere Pässe, die wir ihm dann gegeben haben. Es hat sich herausgestellt, das dieser ein Fixer war. Dieser hat unsere Einreise dann gemanagte. Eigentlich wollten wir es selbst versuchen, aber gut. So waren wir nach einer guten Stunde durch. Sehr vorteilhaft, es hatte 30 Grad und in den Motorrad Klamotten, wurde es dann doch sehr warm. Wir sind dann zu dem Overlander Spot - Villa Maguela - gefahren. Dort haben wir es uns gut gehen lassen, entspannt, soooo viele tolle Menschen getroffen, schöne Gespräche geführt. Man hatte das Gefühl man ist zu Hause. Nach 2 Tagen sind wir aufgebrochen, Richtung Nouakchott, welches wir auch am Abend erreicht haben. 3 weitere Jungs, die wir in der Villa Maguela kennen gelernt haben, haben wir wieder getroffen und auch den nächsten Tag in Nouakchott verbracht. Wir haben viele tolle und witzige Erfahrungen gemacht. 

Insgesamt sind wir 1295 Kilometer in der Woche gefahren.

Hier haben wir noch unsere Kosten der 4. Woche für euch:  
130€ Visa (Mauretanien)
103€ Auslandsreisekrankenversicherung (monatlich)
74€ Essen gehen
70€ Unterkünfte
65€ Tanken
32€ Zelten
20€ Versicherung (Motorräder)
20€ Fixer
14€ Einkaufen
 
                                                                                                       07.02.2026

Dritte Woche von Deutschland nach Südafrika

Den Sandsturm haben wir gut überstanden, die Unterkunft war super und am Abend sind wir noch Essen gegangen. Schön Marokkanisch, das tat sehr gut. Immer wieder gönnen wir uns das Essen gehen, da wir hier gar kein Pesto mehr finden. Wir können auch nicht jeden Tag Nudeln mit Pesto Essen, dafür ist das Essen hier in Marokko auch einfach zu lecker.
Am nächsten Tag sind wir aufgebrochen in die Dünen, wir wollten unbedingt mal Sand fahren. Mal wissen wie es ist in der Wüste zu fahren. Das Wetter war Top, wir haben es sehr genossen und viele witzige Momente gesammelt. Zum Glück haben wir uns nicht verletzt, alles Tutti! 
Steffis Schlüssel konnten wir wieder gerade biegen lassen, also brauchen wir uns auch kein Paket aus Deutschland zusenden lassen. 
Dann sind wir entspannt weiter, haben einfach alles genossen und aufgesaugt wie es nur ging. Die Tour ist anders, sehr herausfordernd aber geil! Das Freiheitsgefühl auf dem Motorrad ist schon sehr besonders, wir sind glücklich dass wir es erleben dürfen.
In Zagora angekommen, haben wir Salim kennen gelernt. Er hat uns mit "Servus" auf dem Motorrad angesprochen, uns seine Werkstatt gezeigt und einen Campingplatz empfohlen. Am nächsten Tag sind wir noch auf einen Tee vorbei gekommen. Es war sehr herzlich da. 
Doch uns zieht es weiter Richtung Süden, noch einen Pausetag eingelegt, bevor wir Kilometern richtung Süden machen. In Guelmim holen wir uns einen Vorrat an Pesto und versuchen in einem Copyshop das Dokument "Fiche" auszudrucken, dies benötigen wir in Mauretanien. Naja, dass lief eher schlecht als recht, da der Laden zu war und die Telefonnummer nicht mehr gültig, also versuchen wir es wo anders noch. Jetzt geht's weiter Richtung Westsahara.
Einen ersten Sturz mussten wir am 22 Tag hinnehmen. Steffi ist auf Öl ausgerutscht und hat sich hingelegt. Zum Glück ist nichts passiert, direkt wieder aufs Bike. Die Sturzbügel und Klamotten haben alles abgefangen, nur das Knie hat etwas mitbekommen. In Layyoune konnten wir sogar "Fiche" ausdrucken und geil Mittagessen. In der Nähe von Boujdour beenden wir die Woche und nächste Woche wird es nach Mauretanien gehen.   
Der Wind bleibt als beständiger Begleiter dabei, doch versuchen wir positiv zu bleiben. 
Insgesamt sind wir 1587 Kilometer in der Woche gefahren.

Hier haben wir noch unsere Kosten der 3. Woche für euch:  
100€ Tanken
82€ Unterkünfte
74€ Einkaufen
36€ Essen gehen
29€ Zelten
6€ Wäsche waschen
 
                                                                                                          31.01.2026

Zweite Woche von Deutschland nach Südafrika

Das Visa für Mauretanien ist schon da! Das ging super fix - wir haben eine Extrakategorie unter dem Blog, wo wir dir zeigen, wie wir unser Visa beantragt haben. 
Wir sind noch die letzten Kilometer in Spanien gefahren, haben die Sonne aufgesaugt. Warm war es noch nicht, aber das kommt bestimmt in Marokko. Ein erstes Mal Offroad mit der neuen Maschine probieren stand auf dem Programm. Mal testen wie sich die Hondas auf Offroad bewegen lassen. Diese sind deutlich leichter und agiler, als unsere BMW's, das merkt man auch. Dennoch war das Offroad sehr gewöhnungsbedürftig, welches wir jetzt immer mehr festigen können. Da haben wir auf der Tour noch genug Zeit. 
Am 20.01. haben wir den europäischen Kontinent verlassen - wir sind von Tarifa nach Tanger übergesetzt. Die Schifffahrt war für Steffi furchtbar. Aber auch die Stunde ging um. Wir sind einfach in Marokko angekommen. Da ging erstmal die Motorkontrollleuchte von Nicos Motorrad an, nicht genug Steffi hatte ihren Schlüssel leicht verbogen. Was ein Start auf dem Afrikanischen Kontinent - kann ja nur besser werden. Wir konnten dann aber das wichtigste erledigen. Motorkontrollleuchte ging aus, Sim Karte und Bargeld besorgt und getankt. Dann raus, raus aus der Stadt. 
Die nächsten Tage sind wir quer durch Marokko gefahren und haben die wärme gesucht. Diese noch nicht so ganz gefunden, immer wieder regen, kälte oder Schnee. Dann die Idee, lass in die Dünen fahren, wir müssen nur einmal kurz übers Atlasgebirge.. Kurz.. Schnee rechts und links der Straße, Wind bis zum abwinken oder ein aufkommender Sandsturm. Das müssen wir noch lernen, wir können nicht wie in Europa einfach drauf los und hoffen das alles gut wird. Etwas mehr Planung muss es schon sein. 
Den 2. Schlüssel müssen wir uns aus Deutschland zuschicken lassen. Dann sind wir auch da wieder auf dem Stand. Wir nehmen alles wie es kommt, versuchen alles locker zu nehmen, das fällt auch nicht immer leicht. Wir wachsen mit unseren Herausforderungen.
Insgesamt sind wir 1564 Kilometer in der Woche gefahren.

Hier haben wir noch unsere Kosten der 2. Woche für euch:  
185€ Unterkünfte
180€ Schiff - Fähre Spanien nach Marokko
135€ Tanken
42€ Essen gehen
37€ Einkaufen
26€ Zelten
28€ Mobilfunk
4€ Tee/Kaffee 

                                                                                                          24.01.2026

Die erste Woche nach Südafrika

Die erste Woche auf unserer Reise nach Südafrika ist geschafft. Wir haben 2133 Kilometer hinter uns gelegt und sind im 2. Land unserer Reise in Spanien angekommen. Wir wollen die Woche kurz Revue passieren lassen. Gestartet mit unseren Honda CRF 250 Rally Maschinen, bei Eiseskälte, Schnee und einer guten Portion guten Laune in Deutschland. Das war ein Ritt - ab auf die Autobahn hieß es und Kilometern machen. Zwischenzeitlich immer wieder bei Tankstellen stehen geblieben um uns aufzuwärmen. Tee und Kaffee trinken, was warmes essen und dann schnell in den Süden fahren, wo es wärmer ist. Das hat auch gut geklappt. Am ersten Tag sind wir gute 400 Kilometer gefahren, haben uns ein Apartment genommen und ein Reel für Instagram vorbereitet und hochgeladen. Was in den nächsten Tagen passiert ist, ist nicht in Worte zu fassen. Wir haben innerhalb weniger Tage 40.000 neue Follower bekommen, (wir waren bei 1500) die uns auf diese Tour begleiten möchten. Wahnsinn, vielen Dank dafür! 
Neben dem Motorradfahren haben wir viel Zeit in die Bearbeitung von Posts und Reels gesteckt. Da Frankreich auch noch nicht so super warm war, hieß es da auch, Heizweste und dicke Handschuhe an und ab auf die Autobahn. Diese kostet in Frankreich Maut. So sind wir schnell und zügig durch Frankreich gekommen - schnell waren wir in der schroffen Landschaft im Süden. Herrlich, diese gefällt uns sehr gut. Die ersten kleinen Straßen konnten wir fahren und am 5. Tag sogar den ersten Pass. Dieser hat uns über die Pyrenäen von Frankreich nach Spanien gebracht. Die spanische Sonne hat unsere Herzen erwärmt. Wir konnten die Winterhandschuhe gegen Sommerhandschuhe tauschen und die steifen Glieder wieder bewegen. Für Steffi mussten wir die Sommerhandschuhe erst noch kaufen, dass haben wir in Lleida am 6. Tag gemacht. Schnell und einfach. 
Auf das Zelten haben wir uns am meisten gefreut. Den Wetterbericht gecheckt, doch leider ist es anders gekommen, als gedacht. Morgens 1 Grad, nachts sogar kälter - was man an den gefrorenen Taschen sehen konnte. Aber gut - weiter machen, die gute Laune und die Hoffnung auf besseres Wetter blieb. Weil jeder Tag kann ein guter Tag werden, auch wenn er nicht mit den besten Voraussetzungen startet. So war es auch, die Sonne kam raus und wir haben uns gefreut wie ein Honigkuchenpferd. Am Abend sind wir am Mittelmeer angekommen, wir haben das erste Mal unseren neuen Campingkocher ausprobieren können. Den Moment aufgesaugt! 
Der nächste Tag bestand darin, wieder Kilometern zu machen. Weiter in den Süden zu kommen um die nächsten Tage nach Afrika überzusetzen. 
Wir haben uns einen Tag Pause eingerichtet, um organisatorische Punkte abzuarbeiten. Zum Beispiel haben wir das E-Visa für Mauretanien beantragt. Das war uns wichtig. Die Bearbeitungszeit kann zwischen ein Paar Wochen und 2 Monaten dauern. Also lieber früher als später. Jetzt hoffen wir auf ein Visa. Für Steffi, dass erste Mal dass Sie ein Visa für ein Land beantragen muss. Spannend. Das wird jetzt zur Routine werden. 

Hier haben wir noch unsere Kosten der ersten Woche für euch:  
303€ Unterkünfte
250€ Tanken
103€ Versicherung (monatliche Kosten)
77€ Essen gehen
71€ Einkaufen
44€ Maut
20€ Zelten
18€ Tee/Kaffee

                                                                                                                                                                                17.01.2026

Vorbereitungen auf Afrika 2026

Also nun doch Afrika

Es stand lange nicht auf unserer Liste. Eigentlich wollten wir zunächst Südamerika bereisen. Der Gedanke von Deutschland bis nach Südafrika mit dem Motorrad zu fahren, hat uns nicht mehr losgelassen. Seit Oktober 2025 sind wir am Planen. Viele Punkte am Abarbeiten, die Gelassenheit, die wir auf der Tour hatten, ist oft wieder weg. Aber wir sind zuversichtlich und gehen jeden Weg. Und es ist echt Wahnsinn, schließt sich eine Tür öffnet sich eine andere. Gibt es ein Hindernis, gibt es einen Weg drum herum. Egal, ob die Beantragung für den 2. Reisepass, oder das Gepäcksystem, die Umbauten oder die aktuelle Lage in den Ländern. 
Zum 2. Reisepass: Die Beantragung ist von Gemeinde zu Gemeinde tatsächlich sehr unterschiedlich. Wir mussten einen Beleg einreichen, z.B. von einer Fährverbindung oder einem Hotel. Dazu mussten wir noch 2 Seiten schreiben, weshalb wir den 2. Reisepass benötigen. Unsere Gemeinde hat uns dabei wirklich sehr unterstützt, was auch nicht selbstverständlich ist. 

Es ist Anfang Dezember 2025, als wir diesen Blog hier schreiben und in vielen afrikanischen Ländern (Elfenbeinküste, Nigeria oder Kamerun) sind aktuell sehr schwierige politische Ereignisse. Wir wollen aber definitiv losfahren, uns lässt das Ziel keine Ruhe. Wir werden aber mit Verstand fahren. Wir müssen auch schauen, ob wir für alle Länder ein Visum bekommen. Für die meisten Länder kann man tatsächlich ein E-Visa beantragen, was vieles erleichtert. Die Tour wird, gerade was die Grenzübergänge angeht, nicht so einfach wie in Europa, das ist klar, da haben wir hier schon echt super Luxus. Wir freuen uns auf die Tour, sie soll uns Freude und Abenteuer zugleich bereiten. 

Gerne wollen wir auch die Drohne mitnehmen. Nach Marokko darf man die Drohne nicht mit ins Land nehmen, gar nicht! Natürlich gibt es immer wieder Personen, die die Drohne irgendwo im Motorrad verstecken. Ist auch jedem selbst überlassen, wir tun es nicht. In so ein marokkanisches Gefängnis möchten wir nicht! Deswegen haben wir uns viel informiert und herausgefunden, dass man die Drohne z.B. nach Senegal verschicken kann. Dort kommt dann sehr wahrscheinlich Zollkram auf uns zu, aber das ist auch okay. Auch dieses Hindernis werden wir gehen, da die Drohnenaufnahmen einfach zu einzigartig sind, um den Weg nicht zu gehen. 
Auch haben wir uns schon informiert, ob und welche Möglichkeiten es gibt, die Motorräder wieder nach Europa verschiffen zu lassen. 

Neben dem vielen Papierkram, ob noch internationale Papiere oder die Beantragung des Carnet de Passage, haben wir uns die ein oder andere Impfung gegeben. Gelbfieber ist tatsächlich ein Muss! Daneben haben wir Hepatitis A + B aufgefrischt und Tollwut geimpft. Natürlich hätte man noch sooo viel mehr machen können, aber die waren für uns die wichtigsten! Wir haben Malerone dabei, gegen Malaria. 

Wir haben uns für andere Motorräder entschieden, als für die Tour 2025. Das bedeutete natürlich auch, sich um ein anderes Gepäcksystem zu kümmern. Wir haben eine mega Community bei Instagram, wo wir viele tolle Infos bekommen haben. Am Ende haben wir uns für Lone Rider entschieden.

In 2 Monaten eine solche Tour zu planen, ist natürlich sehr knapp. Man müsste sich eigentlich doppelt so viel Zeit nehmen, wenn nicht auch mind. ein halbes Jahr. Für die Impfungen hätten wir uns mehr Zeit genommen. Doch es hat alles geklappt, wir haben die Motorräder geholt und sind einen Tag 1300 Km gefahren und 16 Stunden unterwegs gewesen. Wir haben Stunden damit verbracht, an den Motorrädern geschraubt, bei 0 Grad. Das ist natürlich bei 20 Grad im Sommer angenehmer. Doch unser Ziel ist klar! Wir haben natürlich Plan B, C, D, E, F.. Z. 

Wir sind super aufgeregt und haben natürlich großen Respekt vor dieser Tour. Wir halten euch auf dem Laufenden! 

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